Amnesty International Regensburger Gruppen

Impressum | Login

Regensburger Gruppen

StartseiteUrgent Actions zu Russland

Urgent Actions zu Russland

"Urgent Actions" (Eilaktionen) sind ein effektiver Weg, um akut bedrohte Mensche zu unterstützen und oft auch, ihnen das Leben zu retten. Sie sind die denkbar schnellste Form der Intervention: Wenn Amnesty von willkürlichen Festnahmen, Morddrohungen, Verschwindenlassen, Folterungen oder bevorstehenden Hinrichtungen erfährt, startet die Organisation eine Urgent Action.
Binnen weniger Stunden tritt ein Netzwerk von fast 80.000 Menschen in 85 Ländern (in Deutschland 10.000) in Aktion: Diese Aktivisten und Aktivistinnen appellieren per Fax, E-Mail oder Luftpostbrief an die Behörden der Staaten, in denen Menschenrechte verletzt werden. Bei den Adressaten gehen Tausende von Appellschreiben aus aller Welt ein. Es ist dieser rasche und massive Protest, der immer wieder Menschenleben schützt.
Hier finden Sie aktuelle Urgent Actions zu Russland, dem Themenschwerpunkt der Gruppe 1100.

Oft können Sie sich vorformulierte Texte zum Einfügen in eigene Brief herunterladen. Meist gehen die Briefe an mehrere Empfänger, wir haben sie deshalb in eine ZIP-Datei gepackt. Gern können Sie diese verändern, bleiben Sie dabei aber höflich und bleiben Sie bei den aufgeführten Forderungen, die oft auch einen strategischen Hintergrund haben.
Verwenden Sie stets die aktuellste Urgent Action eines Falls, und schreiben Sie nicht mehr nach Ablauf der Gültigkeit; wir haben die Vorgänger aber oft noch online gelassen, damit die Entwicklung des Falls deutlich wird.

Sollten Sie eine Antwort auf Ihren Brief bekommen, informieren Sie uns bitte darüber!

Sie wollen regelmäßig informiert werden, wenn es eine neue Urgent Action zu Russland mit Briefvorschlägen gibt? Senden Sie uns eine mail an ua-russland@amnesty-regensburg.de und wir setzen Sie auf den Verteiler.

Porto Standardbrief nach Russland: 0,90€ - Porto Standardbrief Russische Botschaft Berlin: 0,70€
(Portoänderung zum 01.01.16!)

AKTUELLE UAs

GRIGORY SHVEDOV - Journalist bedroht
Russische Föderation - 'Zensur' © Amnesty International Der Sprecher des tschetschenischen Parlaments hat am 6. Januar seinen Instagram-Account benutzt, um den bekannten Journalisten Grigory Shvedov zu bedrohen. Grigory Shvedov ist der Chefredakteur des Kaukasischen Knotens, einer unabhängigen Website, die über die Lage im Kaukasus berichtet.
>>Urgent-Action vom 09.01.17<<
>>Urgent-Action vom 09.01.17 auf Deutsch<<
>>Briefvorschläge<<
Gültig bis 20.02.17


UA-Archiv - bitte nicht mehr schreiben!

ILDAR DADIN - Foltervorwürfe in Haft
Ildar Dadin: (c) Aleksandr Baroshin Der gewaltlose politische Gefangene Ildar Dadin hat seiner Frau in einem Brief geschrieben, dass er seit seinem Haftbeginn in der Gefängniskolonie in Segezha in der russischen Region Karelia am 10. September vom Gefängnispersonal und dem Leiter der Hafteinrichtung geschlagen und gefoltert wird. Der Brief wurde am 1. November auf einer Nachrichten-Website veröffentlicht.
>>Urgent-Action vom 02.11.16<<
>>Urgent-Action vom 02.11.16 auf Deutsch<<
>>Briefvorschläge<<
Gültig bis 14.12.16

VALENTINA CHEREVATENKO - Menschenrechtlerin zur "Verdächtigen" erklärt
Valentina Cherevatenko ist Leiterin einer russischen NGO, die aufgrund des 'Agentengesetzes' strafrechtlich verfolgt wird: © Alliance 'Women of the Don' Die prominente russische Menschenrechtsverteidigerin Valentina Cherevatenko wurde am 24. Juni informiert, dass sie nach dem "Gesetz über ausländische Agenten" zur Verdächtigen erklärt wurde. Wenn sie schuldig befunden wird, drohen ihr bis zu zwei Jahre Haft.
>>Urgent-Action vom 01.07.16<<
>>Urgent-Action vom 01.07.16 auf Deutsch<<
>>Briefvorschläge<<
Gültig bis 12.08.16

MENSCHENRECHTLER_INNEN ANGEGRIFFEN:
Mitglieder der Menschenrechtsorganisation Joint Mobile Group waren in jüngster Zeit wiederholt Drohungen seitens der tschetschenischen Behörden ausgesetzt und wurden Opfer zunehmender Gewalt. Sie setzen ihre Arbeit im russischen Nordkaukasus fort, doch drohen ihnen angesichts der Straflosigkeit für die Verantwortlichen weitere Angriffe. Ihr Leben ist in Gefahr.
>>Urgent-Action vom 31.03.16<<
>>Urgent-Action vom 31.03.16 auf Deutsch<<
>>Briefvorschläge<<
Gültig bis 12.05.16

YEKATERINA EDVARDOVNA VOLOGZHENINOVA:
Yekaterina Vologzheninova ist am 20. Februar der "Anstiftung zu Hass und Feindschaft" für schuldig befunden worden. Die Anklage basiert auf Beiträgen, die sie in sozialen Netzwerken veröffentlicht hat. Darin hat sie Kritik an der russischen Ukraine-Politik geübt. Sie wird Rechtsmittel gegen das Urteil einlegen.
>>Urgent-Action vom 11.02.16<<
>>Urgent-Action vom 26.02.16 auf Deutsch<<
>>Briefvorschläge<<
Gültig bis 08.04.16

PYOTR PAVLENSKY:
Der Aktionskünstler Pyotr Pavlensky wurde am 9. November 2015 wegen Vandalismus angeklagt, weil er die Eingangstür des russischen Geheimdienstes FSB in Brand gesteckt hatte. Er ist derzeit in einer psychiatrischen Klinik in Moskau ohne Kontakt zur Außenwelt inhaftiert. Seine Frau sorgt sich um seine Gesundheit.
>>Urgent-Action vom 11.02.16<<
>>Urgent-Action vom 11.02.16 auf Deutsch<<
>>Briefvorschläge<<
Gültig bis 24.03.16
Pyotr Pavlensky wurde am 15. Juli 2016 freigelassen!
>>Meldung auf amnesty.de<<

SERGEI NIKIFOROV:
Sergei Nikiforov, Sprecher der indigenen Gemeinschaft der Ewenken und Umweltaktivist, wurde nach einem unfairen Verfahren inhaftiert. Er musste sich wegen Widerstands gegen ein Goldminen-Projekt in der Oblast Amur an der Grenze zu China vor Gericht verantworten. Sergei Nikiforov ist ein gewaltloser politischer Gefangener.
>>Urgent-Action vom 17.12.15<<
>>Urgent-Action vom 17.12.15 auf Deutsch<<
>>Briefvorschläge<<
Gültig bis 28.01.16

AMUR KHAKULOV:
Russland: © policy.hu/proskuryakova // creative commons Amur Khakulov ist nach einem unfairen Verfahren zu 20 Jahren Haft verurteilt worden. Ein von ihm eingelegtes Rechtsmittel ist noch nicht angehört worden. Er befindet sich in der Untersuchungshafteinrichtung SIZO-1 in Naltschik in der Republik Kabardino-Balkarien im Süden Russlands. Amur Khakulov leidet an einem chronischen Nierenleiden und erhält nicht die erforderliche medizinische Behandlung. In der Folge befindet er sich in Lebensgefahr.
>>Urgent-Action vom 24.09.15<<
>>Urgent-Action vom 24.09.15 auf Deutsch<<
>>Briefvorschläge<<
Gültig bis 05.11.15

OLEG SENSOV UND ALEKSANDR KOLCHENKO:
Oleg Sentsov (links), ein bekannter ukrainischer Regisseur, und Ökologe Aleksandr Kolchenko vor Gericht in Russland: © Anton Naumlyuk Am 25. August wurde der Regisseur Oleg Sentsov nach einem unfairen Gerichtsverfahren vor einem Militärgericht in Rostow am Don in Russland zu 20 Jahren Haft verurteilt. Der Umweltschützer und antifaschistische Aktivist Aleksandr Kolchenko wurde im Rahmen des gleichen Verfahrens zu einer Haftstrafe von zehn Jahren verurteilt.
>>Urgent-Action vom 25.08.15<<
>>Urgent-Action vom 25.08.15 auf Deutsch<<
>>Briefvorschläge<<
Gültig bis 06.10.15

GENNADY AFANASIYEV:
Gennady Afanasiyev, ein entscheidender Zeuge der Anklage im Verfahren gegen die ukrainischen Aktivisten Oleg Sentsov und Aleksandr Kolchenko, hat seine Aussage, die er unter Folter gemacht hatte, zurückgezogen. Jetzt ist er bedroht worden und erneut in Gefahr, gefoltert oder auf andere Weise misshandelt zu werden.
>>Urgent-Action vom 14.08.15<<
>>Urgent-Action vom 14.08.15 auf Deutsch<<
>>Briefvorschläge<<
Gültig bis 25.09.15

DARYA POLIUODOVA:
Darya Poliudova - Haftstrafe für satirische Bloggerin Die politische Aktivistin und Bloggerin Darya Poliudova wurde zu fünf Tagen Haft verurteilt. Grund dafür sind offenbar satirische Online-Beiträge und ihre Kritik an der russischen Ukraine-Politik.
>>Urgent-Action vom 17.07.15<<
>>Urgent-Action vom 17.07.15 auf Deutsch<<
>>Briefvorschläge<<
Gültig bis 28.08.15

ELENA MILASHINA:
Elena Milashina - Morddrohungen gegen Journalistin Die russische Journalistin Elena Milashina, die in der unabhängigen Zeitung Novaya Gazeta über Tschetschenien berichtet, hat Morddrohungen erhalten. Die Drohungen erschienen in einem Artikel des Online-Nachrichtendienstes Grozny-Inform der tschetschenischen Regierung.
>>Urgent-Action vom 11.06.15<<
>>Urgent-Action vom 11.06.15 auf Deutsch<<
>>Briefvorschläge<<
Gültig bis 23.07.15

YEVGENIY VITISHKO:
Jewgeni Witischko: © Amnesty International Yewgeniy Vitishko ist ein bekanntes Mitglied der Umweltschutzorganisation "Ökologische Wacht im Nordkaukasus" (Ecologicheskaya Vakhta po Severnomu Kavkazu). Er und andere Umweltschützer_innen protestieren gegen die Abholzung, illegale Bebauung und rechtswidrige Einzäunung von unter Naturschutz stehenden Gebieten in der russischen Region Krasnodar.
Yewgeniy Vitishko ist wegen seines Engagements inhaftiert. Am 25. Juni beginnt das Rechtsmittelverfahren von Jewgeni Witischko vor dem Regionalgericht in der Oblast Tambow. Er hatte Rechtsmittel gegen das Urteil eingelegt, mit dem seine Freilassung auf Bewährung abgelehnt worden war. Wenn Jewgeni Witischko das Verfahren verliert, kann er erst wieder in sechs Monaten einen Antrag auf Haftentlassung stellen. Jewgeni Witischko ist ein gewaltloser politischer Gefangener, der sofort und bedingungslos freigelassen werden muss.
>>Urgent-Action vom 15.06.15<<
>>Urgent-Action vom 15.06.15 auf Deutsch<<
>>Briefvorschläge<<
Gültig bis 27.07.15

>>Urgent-Action vom 16.04.15<<
>>Urgent-Action vom 09.04.15 auf Deutsch - bitte aktuelle Entwicklung vom 16.04.15 beachten<<
>>Briefvorschläge<<
Gültig bis 28.05.15

MENSCHENRECHTSORGANISATION JOINT MOBILE GROUP:
Stark gegen das Unrecht - Menschenrechtsverteidiger: © Amnesty International Am 3. Juni hat eine Gruppe maskierter Männer das Büro der Menschenrechtsorganisation Joint Mobile Group in der tschetschenischen Hauptstadt Grosny verwüstet. Zwei Mitarbeiter der Organisation mussten durch ein Fenster fliehen, um sich vor den gewalttätigen Männern in Sicherheit zu bringen.
Amnesty fordert sofortige Aufklärung und sorgt sich um die Sicherheit der Mitglieder der Organisation.
>>Urgent-Action vom 03.06.15<<
>>Urgent-Action vom 03.06.15 auf Deutsch<<
>>Briefvorschläge<<
Gültig bis 15.07.15

ELENA KLIMOVA:
LGBT-Aktivisten bei einer Gay Pride Parade in Sankt Petersburg: © EPA/ANATOLY MALTSEV Elena Klimova betreibt das Online-Projekt „Children 404“, bei dem sich Jugendliche über ihre Erfahrungen mit Belästigung und Diskriminierung durch andere Jugendliche oder professionelle Berater aufgrund ihrer Homosexualität austauschen können. Das Online-Projekt ist akut von der Schließung bedroht, und gegen Elena Klimova läuft eine Anklage wegen „Propaganda für nicht-tradtionelle sexuelle Beziehungen unter Minderjährigen“.
>>Urgent-Action vom 10.04.15<<
>>Urgent-Action vom 10.04.15 auf Deutsch<<
>>Briefvorschläge<<
Gültig bis 22.05.15