Amnesty International Regensburger Gruppen

Impressum | Login

Regensburger Gruppen

StartseiteAmnesty-Briefmarathon 2013

Briefmarathon 2013

07.12.2013

Amnesty-Briefmarathon 2013 - Schreibe einen Brief, verändere ein Leben!

Von 6.- bis 16. Dezember läuft der Amnesty Briefmarathon. Weltweit werden sich Menschen zu ausgewählten Einzelfällen einsetzen.
Die Regensburger Gruppen werden am Samstag, den 7. Dezember, von ca. 10:30 bis 16:00 am Neupfarrplatz vor dem "Salamander" informieren und Gelegenheit geben, Briefe zu schreiben.

Ergebnisse weltweit

Wir danken allen, die sich am Neupfarrplatz mit einem Brief eingesetzt haben!

Briefmarathon 2013
Briefmarathon 2013
Briefmarathon 2013



ERFOLG
19. Dezember 2013:
Präsdident Putin kündigt an, dass Vladimir Akimenkov, der am Bolotnaja Platz demonstriert hatte, freigelassen werden soll.
Meldung bei amnesty.de

Russland: Demonstranten vom Bolotnaja Platz - Nach friedlichem Protest inhaftiert

Vladimir Akimenkov, Artiom Saviolov und Mikhail Kosenko befinden sich wegen ihrer Teilnahme an einer Demonstration auf dem Moskauer Bolotnaja Platz am 6. Mai 2012 seit über einem Jahr nicht mehr in Freiheit. Den drei Männern wird "Beteiligung an Massenunruhen" vor geworfen. Vladimir Akimenkov und Artiom Saviolov stehen derzeit in Moskau vor Gericht. Im Verfahren gegen Mikhail Kosenko wurde im Oktober 2013 eine Zwangs­einweisung in die Psychiatrie angeordnet. Es gibt keine überzeugenden Hinweise darauf, dass sich die drei Männer an gewaltsamen Auseinander­setzungen beteiligt haben. Vielmehr handelt es sich um gewaltlose politische Gefangene, die allein deshalb inhaftiert wurden, weil sie friedlich ihre Rechte auf freie Meinungsäußerung und Versammlungsfreiheit ausgeübt haben.

Amnesty fordert

  • die gegen Vladimir Akimenkov, Artiom Saviolov und Mikhail Kosenko gerichteten Anklagen zurückzunehmen und sich für eine unverzügliche und bedingungslose Freilassung der drei Männer und eventueller weiterer gewaltloser politischer Gefangener einzusetzen.
  • dafür zu sorgen, dass die Prozesse gegen alle anderen Angeklagten,die im Zusammenhang mit der Demonstration vom Bolotnaja Platz vor Gericht stehen, internationale Standards für faire Verfahren erfüllen.

Briefe am 07.12. in Regensburg: 49
Ausführliche Falldarstellung

Mexiko: Miriam López - Willkürlich festgenommen und gefoltert

Miriam López wurde am 2. Februar 2011 von Soldaten in Ensenada im Bundesstaat Baja California willkürlich festgenommen. Sie wurde eine Woche lang in einer Kaserne festgehalten und während dieser Zeit mehrfach vergewaltigt und in anderer eise gefoltert. Obwohl Miriam López egen der Folter Anzeige erstattet hat, ist bisher niemand dafür zur echenschaft gezogen worden. Im Oktober 2012 bestätigte die Nationale Menschenrechtskommission (CNDH), dass Miriam López gefoltert wurde,und empfahl, die Verantwortlichen vor Gericht zu stellen und Miriam López zu entschädigen.


Amnesty fordert

  • umgehend eine umfassende und unparteiische Untersuchung der willkürlichen Inhaftierung, Vergewaltigung und Folter von Miriam López einzuleiten.
  • dafür zu sorgen, dass die Ergebnisse der Untersuchung veröffentlicht und die Verantwortlichen vor Gericht gestellt werden.
  • dafür zu sorgen, dass die Empfehlungen, die der UNO-Ausschuss gegen Folter der mexikanischen Regierung erteilt hat, umgehend umgesetzt werden.

Briefe am 07.12. in Regensburg: 49
Ausführliche Falldarstellung

Myanmar: Dr.Tun Aung - 17 Jahre Gefängnis wegen Schlichten eines Streites

Der Arzt Dr. Tun Aung wurde in einem unfairen Prozess zu 17 Jahren Haft verurteilt. Man warf ihm vor, bei Unruhen in der Stadt Maungdaw am 8. Juni 2012 Gewalt geschürt zu haben. Unabhängige Augenzeugen haben jedoch berichtet, dass der Arzt den Konflikt nicht angestachelt,sondern ganz im Gegenteil versucht hat, die aufgebrachte Menschenmenge zu beruhigen und die Gewalt einzudämmen. Dr. Tun Aung ist ein gewaltloser politischer Gefangener, der völlig zu Unrecht inhaftiert ist. Zudem leidet er an einer Tumorerkrankung, und es ist zu befürchten, dass er im Gefängnis nicht die notwendige Behandlung erhält.

Amnesty fordert

  • Dr. Tun Aung umgehend und bedingungslos freizulassen.
  • sicherzustellen, dass er während seiner Haft die notwendigen Arzneimittel und medizinische Versorgung erhält.

Briefe am 07.12. in Regensburg: 53
Ausführliche Falldarstellung